Hey ich bin begeistert. Bislang hielt ich unsere Deutsche Bundespost für einen inkompetenten, langsam Beamtenhaufen, der mir seit der Privatisierung jetzt auch noch Bankkonten andrehen will. Doch weit gefehlt, die Jungs (und Mädels) zeigen Internetkompetenz beim Paketversand.
Ich habe es gewagt und im Rahmen meines Abschiedes aus der Offline-Welt Zeug bei Ebay und Amazon zum Kauf angeboten. Lief gut, Amazon hat mir gemailt ich soll das Päckchen verschicken.Â
Stufe 1:
www.dhl.de eingetippt und mich ml über Büchersendungen informiert. Scheidet leider aus, da das Maximalgewicht bei 1kg liegt.
Stufe 2:
Hey, man/Mann/Frau/mensch kann online frankieren. Und zwar nicht wie früher irgendwelche Vordrucke und Klebedinger in den Drucker stopfen, nur um festzustellen, dass die Adresse unleserlich ist, weil man sich um paar Zentimeter verschätzt hat und die Adresse auf einem gelben oder roten Hintergrund gelandet ist. Das Online-Porto funktioniert ganz einfach:
Absender eingeben
Empfänger eingeben
Paket auswählen (für Päckchen ist gegen Aufpreis ein Einlieferungsbeleg möglich)
Via Paypal bezahlen
Erzeugte PDF herunterladen
(dutzende Sicherheitsabfragen bestätigen, da Adobe Online gehen will, was passiert wenn man es blockiert habe ich nicht getestet)
Ausdrucken
Zettel halbieren, eine Hälfte aufs Paket kleben, andere als Einlieferungsbeleg bei der Post verwenden
Fertig!
Mir hats gefallen. Meine Schrift kann sonst niemals jemand lesen, so ist es einfach. Und das ganze kostet sogar weniger als ein direkt bei der Post abgegebenes Päckchen.
Fazit:
Gut gemacht Monopolistenklitsche
btw. UPS kostet hier im nächsten Shop auch 5 Euro noch was, Hermes auch so ähnlich und von GLS ist mir kein lokaler Shop bekannt. Und solange die Pakete an private Käufer gehen, die auch einer Arbeit nachgehen, möchte ich Ihnen keine privaten Paketdienste zumuten.