ist eine tolle Sache für Bilderdiebe. Viel nützlicher ist sie jedoch, wenn man schnell die Bedeutung eines ausländischen Wortes herausbekommen will. Einfacher als ein Lexikon zu benutzen. Doch wie erkennt Google die Bedeutung der Bilder?
1. Dateiname -> Inhalt
Die einfache Herangehesweise ist es den Text zu verwenden, der im Kontext dieser Bilder erscheint. Beispielsweise wird ein Bild mit dem Dateinamen kaffeetasse.jpg wohl ein eine Kaffetasse darstellen. Ein Kurzer Test bestätigt dies: Klick! Wie man sieht, sind die ersten Treffer tatsächlich so benannt.Â
2. Seitenkontext -> Inhalt
Eine ähnliche Herangensweise wäre es von dem Seitenkontext oder den einkommenden Links auf den Inhalt zu schliessen. Wie bei klassischen Suchmachinen. Boring...
3. Lass die User die Arbeit machen
Aber was macht Google & Co mit den Bildern, bei denen es den Beschreibungen nicht traut? Oder was ist mit Bildern, denen man keinen Namen zuordnen kann, oder in deren Seitenkontext keine Wörter vorkommen? Die Antwort ist Web 2.0, lass die Nutzer arbeiten.Â
Der Google Image Labeler
Der Google Image Labeler ist eine Plattform die zwei Benutzer gegeneinander antreten lässt. Beide Nutzer bekommen das selbe Bild präsentiert und sollen schnellstmöglich Wortassoziationen zu diesem Bild notieren. Bei einer Übereinstimmung erhalten beide Punkte und ein neues Bild erscheint.
Googles Beispiel: 
Hier wird erwartet dass die "Spieler" Worte wie Vogel, Himmel, kreisen...
Das Schöne ist: dadurch dass man stets einen zweiten, zufällig zugeordneten Nutzer als Kontrollgruppe dabei hat. Selbst wenn also jemand, absichtlich oder nicht, eine falsche Interpretation eintippt, werden nicht falsche Informationen ins System übernommen.
Clever Sache!